Parapendio
Schon früh unternahm ich mit meinen Eltern Ausflüge in die Berge. Wir näherten uns dem Ganzen ganz natürlich und allmählich, angefangen mit einfachen Spaziergängen. Mit etwa zwölf Jahren, auf meiner ersten Wanderung auf dem Sentiero Roma, war ich fasziniert von den schieren Höhen der Felswände um mich herum, und von diesem Moment an entwickelte sich in mir der starke Wunsch zu klettern.
Das erste Mal, als ich einen Klettergurt anlegte, war ich in der Kletterhalle in Sant’Antonio Valfurva, und von da an drehte sich alles ums Klettern. Meine Jugend lässt sich als eine Aneinanderreihung von Klettertouren zusammenfassen, vor allem dank eines Freundeskreises, der mir ein immenses Wissen vermittelte, das mich bis heute begleitet.
Der Übergang zu den Eignungsprüfungen für angehende Bergführer erfolgte ganz natürlich, bereits an meinem 19. Geburtstag. In den zwei Jahren bis zum Erhalt meiner Bergführerlizenz gelang es mir, das Bergsteigen zu meinem Beruf zu machen und Kunden bei all den Aktivitäten zu begleiten, die für mich die Leidenschaft verkörperten, der ich seit meiner Kindheit nachging.
Bergsteigen und Fliegen
Meine „Berghungerattacken“ führten mich um die Welt, um mit Freunden und Profis, die meinen Bergsteigerstil und meine Leidenschaft für diese neuen Unternehmungen teilten, unbekannte Gipfel zu besteigen. Doch wie wir wissen, hält das Leben, genau wie die Berge, immer wieder neue Abenteuer für uns bereit. Mit 24 Jahren schenkte mir meine Frau das Geschenk der Vaterschaft, und drei Jahre später kam unser zweites Kind zur Welt.
Diese beiden Ereignisse veränderten meine Prioritäten, meine Sichtweise und meine Risikobereitschaft beim Bergsteigen grundlegend.
Aber nichts konnte meine Faszination für die Berge dämpfen. Ich musste eine Alternative finden, um mit ihnen verbunden zu bleiben, aber mit mehr Ausgewogenheit. Fliegen war die perfekte Lösung, um die Berge mit einem deutlich reduzierten Risiko zu verbinden; je mehr ich flog, desto mehr merkte ich, dass ich nicht mehr darauf verzichten wollte! Selbst in diesem Umfeld hatte ich das Glück, einen sehr kompetenten Menschen kennenzulernen, mit dem ich eine tiefe Freundschaft schloss, die bis heute anhält. Nachdem ich meine Fluglizenz erworben hatte, wurde mir klar, dass ich meine Leidenschaft fürs Fliegen mit meiner Arbeit als Bergführer verbinden konnte, die ich eine Zeit lang vernachlässigt und mich vor allem dem Sportklettern gewidmet hatte.
Nun, da ich hier bin, hoffe ich, dass ich Ihr Interesse geweckt und Sie neugierig gemacht habe.
Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung, um ein wenig von meinem Werdegang mit Ihnen zu teilen und gemeinsam Ihr ganz persönliches Projekt voller unvergesslicher Abenteuer und Emotionen zu gestalten!




